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16.12.2011 von twrichter.
… aktuelle Fälle kennen wir genug…
Da werden bei Maschinenbastlern Anlagen gekauft, weil sie billiger sind. Und das böse Erwachen - auch mit persönlichen Konsequenzen für den Käufer - kommen nachher. Tuben werden nicht richtig verschweißt, die Verschraubung funktioniert nicht.
Ich rate beim Kauf einer Füll- und Verpackungsmaschine immer zu bedenken:
Die Maschine muss nicht nur ein Dutzend Verpackung verschließen könen, sondern Millionen und Abermillionen, immer mit der gleichen Qualität und fehlerfrei. DARIN liegt unser Know und das der seriösen Anbieter!
TWR
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7.12.2011 von admin.
… wenn es der Kunde wünscht.
Manchmal ist es aber so, dass wir unsere Verpackungsmaschinen mit Blattgold belegen könnten und die wären immer noch günstiger als die Entscheidung für die “billigste” Maschine.
So geschehen in Russland, Stand nach 2 Jahren:
Ein großer und renommierter Hersteller von Kosmetikprodukten in Russland benötigte Tiegelfüllmaschinen für eine Kosmetiklinie.
Bei uns frage man zuerst einen Automaten für 80 Stück/min. an. Die aktuellen Produktionszahlen lagen bei rund 700.000 Tiegel im Monat. Als Mitbewerber war uns nur ein weiterer (:)) renommierter Maschinenbauer in Süddeutschland bekannt, der seine Linie für ca. 500.000 EURO anbot. Aufgrund der Produktionszahlen unterbreiteten wir ein Angebot über eine zweibahnige Tiegelfüllmaschine AL 91-2 Ti und der Kunde überlegte zunächst lange, ob man die Tiegel versiegeln will oder Einlegescheiben weiter verwenden möchte. Es wurden sehr viele detaillierte Fragen zu allen Operationen gestellt und sich sehr intensiv mit unserer Lösung beschäftigt. Man wollte dabei verschiedene Optionen zu automtatischen Dosen- und Deckelzuführung. Es wurden daraufhin von uns Sortiertöpfe, optional Zentrifugen und Drehteller angeboten und es kam die Info, dass wir der Favorit bei diesem Projekt sind. Der Interessent wollte eine Referenz sehen und wir konnten mehrere Referenzen vorweisen (Man war sehr angetan, dass das renommierte Unternehmen Dr. Theiss Naturwaren unsere Maschinen einsetzt). Anschließend wollte man dann doch lieber 2 einbahnige AL 31 Ti, da man viele Formate hatte und mit 2 Maschinen man größere Mengen herstellen könnte. Unser Handelsvertreter hat den Interessenten auch mehrfach besucht und wir waren noch immer der eindeutige Favorit. Die Endverhandlung begannen und wurden abgeschlossen.
Und nun erschien ein Billig-Anbieter aus Tschechien (www.*****.cz) auf der Bühne. Der “Mitbewerber” bot 3 Maschinen für gleichen Preis von unseren zwei Maschinen an, konnte allerdings nur ein Video und überhaupt keine gute Referenzen zeigen. Billig, billiger, am billigsten. Man bat uns nun, unsere Maschine mit tschechischen zu vergleichen, wo unsere Vorteile und deren Nachteile liegen. Das wurde gemacht und an Kunden gesendet (die tschechische Maschine war eine Designkatastrophe ohnegleichen). Eine Woche später hat man uns mitgeteilt, dass man sich für ***** entschieden hat (das Unernehmen war 2-3 Wochen am Projekt beteiligt, wir waren ca. 6 Monate ).
So weit, so schlecht. Und nun die Quintessenz:
6 Monate später besuchten uns Vertreter des russischen Unternehmen auf der Messe in Moskau, auf der wir Tiegelfüller (wie damals angeboten) ausgestellt hatten. Plötzlich war man wieder sehr interessiert, v.a. an unserem Servo-Verschrauber. Man würde gerne diesen in 3 vorhandene ***** Maschinen einbauen, da diese die Tiegel nicht sicher verschrauben können. Die Ausschußquote lag bei über 30% (!!). Natürlich lehnten wir das ab und schlugen stattdessen vor, einen Verschrauber als Maschine bei uns zu kaufen. Man war interessiert, wollte aber zuerst alle 3 Maschinen an ***** retournieren.
1 Monat darauf teilte hat man uns mit, dass von 4 Tiegelformaten und 3 Maschinen jetzt eine Maschine ein Tiegelformat auf ANSCHLAG verschrauben kann (Wow, Klasse, gell?). Weitere 2 Maschinen werden nur als Abfüllmaschinen verwendet. Verschlossen wird von Hand (700.000 Tiegel je Monat !!!)
Und nun, 10 Monate später, kam die Info, dass man versucht mit eigenen Kräfte die 2. Maschine auf eine Flaschenfüllmaschine umzubauen.
Wir kalkulierten daraufhin die derzeitigen Zusatzkosten bei dem Hersteller nach (und vernachlässigten das von ihm eingebüßte Renomee - die Verschrauber arbeiten kontinuierlich und bei Anschlag schrubben die munter weiter, was der Verpackung sicher nicht gut tut). Wir kamen zu dem Schluss:
Wenn der Hersteller bei uns die Maschinen hätte mit Blattgold belegen lassen, dann hätten wir noch einen Taster mit Diamanten schmücken können: unsere Maschine wäre nicht teurer gekommen als diese tschechischen Billig-Katastrophen.
Billig ist nicht kostengünstig. Gerade das wissen erfolgreiche Unternehmen der Kosmetikbranche! Man sollte vorher kalkulieren und wir bieten gerne Einführungen in die Kosten- und Investitionsrechnung an.
TWR
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7.12.2011 von admin.
Wir haben uns immer schon das Ziel gesetzt, unsere Kunden nicht hinters Licht zu führen.
Geschäfte zu machen - das ist unser ethischer Anspruch - heißt für uns eine “Win-Win”-Situation zu schaffen. Geschäfte nur des Umsatzes Willen sind bei uns verpönt. Wir finden es unangebracht, uns die Hände zu reiben und uns zu freuen, mal wieder einen Kunden “überzeugt” zu haben, mit welchen Mitteln auch immer.
Und wie sieht es sonst so aus?
Nehmen wir ein Beispiel: die Taktzahl von Verpackungsmaschinen. Da gibt es klare Richtlinien, die in DIN 8743 stehen und nach denen wir uns richten. Wenn wir Taktzahlen angeben (wobei uns “pro Minute” grundsätzlich ein Greuel ist), dann meinen wir die auch so - der Kunde kann damit rechnen.Bei Tubenfüllmaschinen heißt da: “eine Normaltube (100-120)” mit einem gängigen viskosem Produkt wie Cremes oder Salben. Unsere Maschinen laufen dann die 60 Tuben p.m. oder z.B. 80 Tuben p.m. (siehe http://www.youtube.com/drobermeyer#p/u/8/HfreWJBIbIQ) - und die stehen im Prospekt.
Und wie machen es die Anderen?
Ganz merkwürdige Erfahrungen gibt es mit Herstellern südlich der Alpen:
Dieses recht merkwürdige Gebahren gibt es aber nicht nur jenseits der Alpen, sondern auch diesseits:
Kartonierer bei deutschen Herstellern:
Warum tut man das? Wollen die Kunden hinters Licht geführt werden? Wir glauben ganz fest: nein! Wir wollen nicht, nur um “vergleichbar zu sein”, unsere Leistungsangaben um zehn Prozent höher angeben.
Unterstützen Sie uns bei unserer Intitiative “fairer Wettbewerb”!
TWR
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5.12.2011 von twrichter.
Nun ist er heraus. Der Kalender, der den Weltuntergang am 21.12.2012 berücksichtigt. 8 Paare finden sich zum Thema “Maschinenbauer sucht Frau” zusammen. Parodie auf die Spitze getrieben und - wie schon erwähnt -
der Weltuntergang wird eine Rolle spielen.
Neugierig? Dann melden Sie sich. Vielleicht haben wir noch ein Exemplar auf Lager…
TWR
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16.9.2011 von admin.
Habe in den letzten Tagen eine seltsame Begegnung der telefonischen Art gehabt. Ein perfekt deutsch sprechender Herr Eisenfeld rief aus Italien an und wollte ein Angebot über 150 FM 10(!) im Auftrag eines Herrn Rosenbaum mit der Adresse www.rosenbaum-diamonds.com erwerben. Ich sollte ein Angebot unterbreiten.Natürlich war ich skeptisch, aber ich wollte das Spiel mitspielen … Zunächst bot ich nur eine FM 10 an, Herr Eisenfeld rief an und war einverstanden, allerdings sollte ich ein Angebot über 150 FM 10 unterbreiten und wir sollten uns dann in Mailand(!) über das Geschäft unterhalten. Das wäre ein recht großes Auftragsvolumen und so begann ich zu recherchieren:
Nun trieb ich das Ganze noch etwas weiter:Als Zubehör für die FM 10 bot ich Kalaschnikows, BJ 2011, Made in Moskau, an. 200 Takte p.m., Schussgenauigkeit +-0.5cm. Kalaschnikow als ZubehörWürde er das lesen?Und Herr Eisenfeld rief mich an. Er hätte das Angebot angesehen und an Herrn Rosenbaum weiter geleitet, der davon recht angetan sei. Also sollten wir uns treffen.Wann? 21.09.2011Wo: in MailandBei gutem Essen werden wir alles besprechen. 60% Anzahlung, 40% bei Lieferbereitschaft. Alles klar, also dann bis zum 21.09. Von der Kalaschikow keine Rede!
Ich sollte ihm noch meine Mobilnummer geben.Nun hakte ich ein: Warum gäbe es erst seit 26.09. die Seite? Warum in Bosnien? Antwort: Multinationales Unternehmen. Warum fände ich kein Unternehmen Rosenbaum an der angebenen Adresse?Frage von der Leitung: “Wo habe Sie gesucht?” Meine Antwort: Creditreform. Ca. 0.5 sec Schweigen. Dann “Ich muss da nochmals nachfragen. Ich rufe Sie gleich zurück”. Er rief natürlich nicht mehr zurück.Die einzige Frage, die mir bleibt: Was, verflixt noch mal, bezweckte er mit diesem Fake? Vielleicht kann das jemand beantworten. Lustig war’s allemal :).TWR
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13.9.2011 von admin.
Und wieder ist es soweit. Wir bereiten unseren neuen Kalender 2012/13 vor. Thema: Maschinenbauer sucht Frau. Ich denke, das sagt schon alles. Noch selbstironischer, noch kreativer, eine Parodie auf… na, was wohl?
Wer einen dieser Kalender (in limitierter Auflage!) haben möchte soll bitte kommentieren.
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26.8.2011 von admin.
… wie man italienische Tubenfüllmaschinen kaufen kann.
Empfehlen würde ich beides nicht.
TWR
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19.7.2011 von admin.
Na, da haben wir auf unserer alten TUFÜMA 50 etwas entdeckt, das hier schon lange schlummerte…. (siehe Schild).
Da wurde im Jahre 1970 eine TUFÜMA “Made in Germany” erstellt - nicht “Made in GDR“! Allerdings war die Gustav Obermeyer Maschinenfabrik KG bis 1970 noch teilweise in privater Hand. Ich weiß nicht, ob es da größere Konsequenzen seitens der Arbeiter-und-Bauern-Partei gab… Jedenfalls gab es danach nur noch Schilder mit VEB Spemafa (nicht im Bild, da ich dies etwas gruselig finde).
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15.7.2011 von admin.
Es wird Zeit, dass ich wieder beginne, mehr zu schreiben. Es passiert eine ganze Menge und man kommt einfach nicht dazu. Aber wer kennt das nicht….. Themen gibt es zuhauf, ob unsere Maschinen, ulkige Begebenheiten und unser Alltag, im Sachsenland Maschinenbau zu betreiben.
Jetzt beginnt wieder die Zeit, unseren neuen Kalender vorzubereiten. Denn der wird Tradition, und wann’s uns zreisst… Der wird durchgezogen, denn er hat mittlerweile viele Anhänger.
Trotz “Political Correctness” in den Unternehmen, da war er wohl a bisserl zu nackisch. Ändern wir im nächsten, da muss der Betrachter eher “extrapolativ” denken. Hat auch seines Reiz, vielleicht noch mehr.
Er wird ein Themenkalender, in der eine Fernsehsendung so richtig durch den Kakao gezogen wird. Dazu die Motive und die Texte (mal wieder von mir) - ein richtiger Hammer, das kann ich schon jetzt versprechen!
Bis bald
TWR
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13.1.2011 von admin.
Zum zweiten Mal fliegt Gustav in den Weltraum.
Zum Mars und darf sogar darauf herumfahren! Und auch dieses Mal hat er sogar eine Urkunde bekommen. Gustav freut sich und wird Euch zuwinken!
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